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Tilgung von Schuldbüchern

Die Schuldbücher sind eine Besonderheit des unter dem Osmanischen Reich geltenden Leitspruches “Lasset den Menschen leben, damit der Staat lebe!”. Es bedeutet, dass wohlhabende Bürger die Einträge in den Schuldüchern decken, auf die bedürftige Menschen ihre Schulden eintragen lassen konnten. Der Sinn hierbei ist, dass die gebende Hand der nehmenden Hand nicht begegnet und keiner in Verlgenheit gebracht wird.

Wir als Musaid konnten in Sivas in der Türkei, die Schulden der Bedürftigen entsprechend des osmanischen Brauches decken. So haben wir die Schuldeneinträge der bedürtigen Bürger dieser Stadt in den verschiedenen Läden durch die Beiträge der Spender decken können. Dadurch sollen die bedürftigen Mitmenschen spüren, dass sie nicht alleine gelassen werden und somit konnten wir sie ein wenig von der Last ihrer Schulden befreien.

Indem wir den im Osmanischen Reich üblichen Brauch in die Gegenwart getragen haben, konnten wir das Wiederaufleben eines schönen Brauches unterstützen und gleichzeitig den unter finanziellen Problem leidenen Menschen ein wenig Trost und Entlastung schenken.